Montag, 16.03.2026
Unsere Projektwoche begann mit einer herzlichen Willkommensfeier in der Schule, bei der wir uns bei verschiedenen Ice-Breaking-Aktivitäten schnell kennenlernen konnten. Ein besonderes Highlight war die Erkundung des schuleigenen Gewächshauses, in dem wir spannende Einblicke in die Pflanzenwelt erhielten und wo uns das schulische Konzept der Nachhaltigkeit erklärt wurde.
Anschließend ging es auf eine Sightseeing-Tour durch die historische Altstadt von Alife. Die Stadt, deren Ursprünge bis in die Antike zurückreichen, beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Bauwerken aus der römischen Zeit. Besonders sehenswert ist das Mausoleum, das von der Bedeutung Alifes in der Antike zeugt. Das Amphitheater Colonia Romana lässt erahnen, wie hier einst öffentliche Veranstaltungen und Spiele stattfanden, während der Criptoportico Romano di Alifae mit seinen unterirdischen Gewölbegängen einen faszinierenden Einblick in die römische Architektur und Baukunst bietet.
Ein offizieller Empfang im Rathaus rundete den Tag ab - inklusive köstlicher italienischer Spezialitäten. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir schließlich in unseren Gastfamilien, wo wir den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen ließen und einen authentischen Einblick in das italienische Familienleben bekamen.
Dienstag 17.03.2026
Wir sind bereits um 7 Uhr morgens nach Neapel gefahren. Die Fahrt zog sich aufgrund des Verkehrs ziemlich in die Länge, sodass wir erst gegen 9 Uhr in der Stadt ankamen. Dort machten wir uns direkt zu Fuß auf den Weg durch die Straßen, um dort den schönen Palast und andere tolle Sehenswürdigkeiten anzusehen. Nach der Besichtigung hatten wir noch etwas Freizeit, die wir zum Shoppen und Essen nutzten. Am Nachmittag fuhren wir schließlich mit der U-Bahn weiter zum Bus und traten von dort aus die Rückfahrt nach Alife an. Wir aßen anschließend noch Joghurt mit allen Austauschtandems.
(Text: Isabella und Rieke 8c)
Mittwoch, 18.03.2026

Am dritten Tag unseres Schüleraustauschs in Italien waren wir in Piedimonte Matese – und ich kann sagen: Es war einer der spannendsten Tage bisher!
Schon am Morgen sind wir losgefahren und haben uns auf den Weg in die Natur gemacht. Rund um Piedimonte Matese gibt es viele Berge und Wälder, und genau dort haben wir die berühmten Wasserquellen der Region kennengelernt. Besonders beeindruckend war die Torano-Quelle. Das Wasser dort ist total klar und kommt direkt aus dem Berg. Unsere Lehrer haben uns erklärt, dass diese Quellen sehr wichtig für die Umgebung sind, weil sie viele Orte mit frischem Trinkwasser versorgen. Außerdem entsteht das Wasser durch Regen, der im Gebirge versickert und dann gefiltert wieder austritt – das fand ich ziemlich interessant.
Wir sind auch ziemlich viel gewandert, was manchmal anstrengend war, aber es hat sich total gelohnt. Die Landschaft war richtig schön, überall grün und mit einer tollen Aussicht auf die Berge. Zwischendurch hatten wir auch immer wieder Freizeit, in der wir einfach die Natur genießen oder mit unseren Austauschpartnern quatschen konnten.
Ein weiteres Highlight war der Blick auf die Stadt Alife. Wir haben sie von einem Berg aus gesehen, und es war echt cool, weil man die ganze Stadt überblicken konnte. Alife ist eine sehr alte Stadt mit römischer Geschichte. Man konnte sogar noch Teile der alten Stadtmauer erkennen, die schon vor über 2000 Jahren gebaut wurde. Unsere Lehrer haben uns erzählt, dass die Römer dort früher gelebt haben und die Stadt eine wichtige Rolle in der Region gespielt hat.
Später sind wir dann direkt nach Alife gefahren und haben das Museum „Muricane“ besucht. Dort ging es viel um die Geschichte der Region und wie die Menschen früher gelebt haben. Es gab alte Gegenstände, Werkzeuge und Infos über die Römer und die Zeit danach. Ich fand es spannend zu sehen, wie anders das Leben damals war und wie viel Geschichte in so einer kleinen Stadt steckt.
Insgesamt war der dritte Tag richtig abwechslungsreich: Wir waren in der Natur, haben viel gelernt und konnten gleichzeitig auch Spaß haben. Es war anstrengend, aber definitiv ein Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde!
(Text: Romy 8c)
Donnerstag, 19.03.2026

Heute haben wir Caserta kennengelernt, eine Stadt in Süditalien in der Region Kampanien. Besonders beeindruckt hat mich der Reggia di Caserta, ein sehr großer und prachtvoller Königspalast, der als größter Königspalast Europas gilt und sogar zum UNESCO-Welterbe gehört. Die wunderschönen Räume waren sehr prunkvoll und eindrucksvoll.
Neben dem Palast haben wir auch den riesigen Park erkundet. Dort gibt es viele Brunnen, Wasserbecken und sogar einen großen Wasserfall. Besonders spannend fand ich die Brunnenanlage mit ihren Figuren aus der griechischen Mythologie. Sie erzählen die Geschichte von Diana und Actaeon: Der Legende nach wurde Actaeon in einen Hirsch verwandelt, nachdem er die Göttin beim Baden überrascht hatte.
Außerdem haben wir auch den wunderschönen englischen Garten besucht, der mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt konnte ich hier nicht nur die beeindruckende Architektur erleben, sondern auch viel über Geschichte und Mythologie lernen. Gleichzeitig habe ich das italienische Leben besser kennengelernt.
Insgesamt ist Caserta für mich ein sehr schöner, besonderer und unvergesslicher Ort, den ich durch den Austausch erleben durfte.
(Text: Lara 8c)
Freitag, 20.03.2026
Zu Beginn des Tages trafen wir uns in der Schule, um an unserem digitalen Fotobuch mit den schönsten Fotos der Projektwoche auf Canva weiterzuarbeiten. Im Anschluss entdeckten wir besondere Geschichte und Kultur in Alife. Ein besonderes Highlight der Tour war der Besuch der wunderschönen Kathedrale in Alife. Die beeindruckende Architektur, die kunstvollen Verzierungen und die ruhige Stimmung im Inneren faszinierten uns sehr.
Danach gingen wir in das Archäologie-Museum "Museo Archeologico Nazionale dell'Antica Allifae", in dem wir viel über die Geschichte von damals erfahren konnten. Die alten Ausstellungsstücke und Informationen haben uns einen guten Einblick in das Leben früherer Zeiten gegeben. Es war spannend zu sehen, wie sich die Gegend von Alife über die Jahre entwickelt hat.
Am Abend wurde für uns von unseren Gastfamilien und der Schule eine Abschiedsparty veranstaltet. Neben dem Probieren von regionalen Leckereien und einer Erasmus+ Torte wurde viel gelacht und getanzt. Ein besonderer Moment war die Übergabe unserer Zertifikate.
Wir blicken auf eine sehr schöne gemeinsame Woche zurück, die uns immer in Erinnerung bleiben wird!
(Johanna 8c)
