Im Rahmen des Erasmus+-Programms durften wir in der Woche vom 23. bis zum 27. Februar 2026 12 Schülerinnen und Schüler sowie 4 Lehrerinnen von der Schule Agrupamento de Escolas Professor Carlos Teixeira aus Fafe in Portugal an unserer Schule begrüßen. Nachdem unsere Gäste bereits am Sonntagabend angekommen waren, begann am Montag unser gemeinsames Programm.
Auf diesem Blog berichten wir von unseren gemeinsamen Erlebnissen und Eindrücken aus dieser besonderen Woche.
Montag, 23.02.2026

Am Montag, den 23.02., haben wir unseren ersten richtigen Tag mit den portugiesischen Austauschschülern verbracht, die bereits am Tag davor angekommen waren.
Um ca. 8:30 Uhr haben wir gemeinsam gefrühstückt und ihnen bedruckte Tassen und die Geseker-Fairtrade-Schokolade geschenkt. Nach der Pause teilten wir uns in Gruppen auf und machten eine Schulführung. Danach spielten wir Bingo, um mehr über unsere gemeinsamen Interessen zu erfahren und aßen zusammen Pizza.
Später gingen wir in die Stadt, wo wir in einer Stadtführung viel über Geseke und die Geschichte gelernt haben. Leider mussten wir früher zurück, weil es so stark geregnet hat. An der Schule angekommen, gingen einige nach Hause, um sich umzuziehen, und wir bekamen kleine Snacks zur Kaffee- und Kuchenzeit.
Abends fand die traditionelle Willkommensfeier statt, die von besonderen musikalischen und tänzerischen Acts begleitet wurde: Auftritte des Bläserkurses, der Schulband und der Capoeira-Gruppe rund um Robins Familie. Im Anschluss wurde das tolle Mitbring-Buffet mit Leckereien der Gastfamilien eröffnet und wir konnten den Abend schön ausklingen lassen.
(Text: Confidence 10c)
Dienstag, 24.02.2026

Um 7:15 Uhr trafen wir uns am Bahnhof und sind anschließend mit einem Umstieg in Hamm nach Köln gefahren.
Gegen 10:50 Uhr kamen wir in Köln an und sind von da aus zum ersten Museum, dem Rautenstrauch-Joest-Museum gegangen. Auf dem Weg dahin haben wir ein Foto vorm Kölner Dom zur Erinnerung gemacht.
Um 11:30 Uhr begann die Führung im Museum AMAZÔNIA. Die Ausstellung zeigte die Fotografien des Fotografen Sebastião Salgado. Er fotografierte indigene Völker im Amazonas sowie ihre Lebensart, die Menschen und den Lebensraum. Außerdem hielt er viel von Klimaschutz und seine Massage war somit auch, dass wir den Amazonas und seine Umgebung schützen sollten, weil wir nicht nur den Lebensraum der Tiere wegnehmen, sondern auch den Lebensraum der Menschen, die dort leben.
Nach den Amazonas Besuch im Museum AMAZÔNIA hatten wir 2 Stunden Freizeit, wo wir Köln in kleinen Gruppen erkunden konnten. Manche gingen essen, andere besichtigten den Dom.
Um 15:15 Uhr haben wir uns vor dem Schokoladen-Museum mit der ganze Gruppe getroffen. Dort haben wir unsere Jacken abgegeben und haben anschließend um 15:30 Uhr unsere Führung begonnen. In dem Museum haben wir vieles gelernt über die Herkunft von Schokolade, also Schokobonen. Und über die Menschen die die Kakaobohnen pflücken und zubereiten, damit wir hier in Deutschland beispielsweise Schokolade essen können. Wir lernten viel über das Thema Nachhaltigkeit im Kontext Schokolade. Am Ende der Führung durften wir die Schokolade probieren und sind anschließend von da aus wieder nach Geseke gefahren. Gegen 20 Uhr kamen wir am Geseker Bahnhof wieder an.
(Text: Letizia 10a und Pia 10b)
Mittwoch, 25.02.2026

Zuerst haben wir in der Schule gemeinsam in der Küche ein internationales Buffet vorbereitet, was eine richtig schöne Erfahrung war. Es hat großen Spaß gemacht, sich an verschiedene internationale Rezepte zu wagen und alles von Grund auf selbst zuzubereiten. Auf dem Plan stand unter anderem ein großer, frischer Obstsalat, für den wir eine Menge verschiedene Früchte geschnitten und kombiniert haben. Besonders gut gelungen sind auch die American Pancakes, die wir in der Pfanne goldbraun und schön fluffig ausgebacken haben. Ein weiteres Highlight waren die Mini-Burger mit Leberkäse und süßem Senf, bei denen wir von den Patties bis hin zum Belegen alles selbst übernommen haben. Das gemeinsame Kochen und Backen hat die Gruppe gut zusammengebracht und war eine tolle Vorbereitung auf das, was noch kommen sollte.
Nach dieser Zeit in der Schulküche ging es dann endlich weiter mit der Fahrt zur Wewelsburg, wo wir eine spannende Führung hatten. Die Ankunft an der Burg war beeindruckend, da das historische Gebäude eine ganz besondere und fast schon magische Atmosphäre ausstrahlt. Die Zeit vor Ort war wirklich sehr schön und bot eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Wir haben viel Zeit gemeinsam verbracht, die Umgebung erkundet und die beeindruckenden Mauern der Burg auf uns wirken lassen. Es war einfach eine entspannte Zeit, in der wir als Gruppe zusammengewachsen sind und viele gute Gespräche führen konnten. Die Kombination aus den aktiven Stunden in der Küche und den anschließenden Erlebnissen auf der Burg hat die gesamte Fahrt zu einem rundum gelungenen Ereignis gemacht, an das man sich gerne zurückerinnert.
(Text: Lorraine 10a und Viktoria 10b)
Donnerstag, 26.02.2026

Um 8:55 ungefähr gingen wir am Bahnhof Geseke auf dem Zug, der uns nach Paderborn fuhr. In Paderborn angekommen fuhren wir zum HNF Computer-Museum, wo wir die Themenführung "Mensch, Roboter! - Träume, Erwartungen und Enttäuschungen". Nach der Tour hatten wir freie Zeit und das Computermuseum selbstständig erkunden. Mit einem Bus führen wir dann vom HNF bis zum "Bärlin Döner", um dort zu essen. Nachdem wir Döner und Lahmacun aßen, machten wir eine Stadtrallye und wurden in verschiedenen Gruppen aufgeteilt. Wir mussten mit der heruntergeladenen BIPARCOURS-App verschiedene Rätsel rund um Paderborns Innenstadt und die Sehenswürdigkeiten lösen, um Punkte zu sammeln. Nachdem die Rallye beendet war, waren wir noch in der Stadt und hatten Freizeit. Nach der Freizeit trafen wir uns alle am Westerntor-Brunnen und die Teilnehmer gingen alle zurück zum Bahnhof, um zurück nach Geseke zu fahren.
(Text: Martin 10b)
Freitag, 27.02.2026

Am 27.02.2026 fand im Rahmen unseres Portugal-Deutschland-Austauschs ein gemeinsamer Projekttag mit unseren portugiesischen Gästen statt. Es war ein abwechslungsreicher und sehr schöner Tag. Zu Beginn haben wir mit Tetra-Paks unsere eigenen Bilder „gedruckt“, also kreativ gestaltet und auf besondere Weise umgesetzt. Dabei konnten wir verschiedene Motive ausprobieren und unserer Fantasie freien Lauf lassen. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse am Ende aussahen.
Anschließend gab es Mittagessen. Ein besonderes Highlight war die Currywurst, die frisch für uns zubereitet wurde. Das Essen war sehr lecker und bot eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zwischen dem Essen und dem Terrazzo-Workshop fand noch einmal die feierliche Zertifikatsübergabe statt. Dabei hielten Vertreterinnen und Vertreter beider Länder schöne und wertschätzende Reden über den Austausch, die gemeinsamen Erlebnisse und die Bedeutung solcher internationalen Begegnungen. Es wurden die Leistungen und das Engagement aller Beteiligten gewürdigt, was für eine sehr feierliche und besondere Atmosphäre sorgte.
Danach nahmen wir am Terrazzo-Workshop teil. Dort stellten wir eine eigene Terrazzo-Schale sowie zwei Untersetzer her. Es war interessant zu sehen, wie aus den einzelnen Materialien nach und nach individuelle Werkstücke entstanden. Am Ende konnte jeder seine selbstgemachten Stücke mitnehmen.
Zum Abschluss des Tages wurden wir gemeinsam zum Bowling gebracht. Dort verbrachten wir den restlichen Abend mit Bowlen, lachten viel und feuerten uns gegenseitig an. So ging ein gelungener Tag in einer fröhlichen Stimmung zu Ende. Insgesamt war es ein sehr schöner und erfolgreicher Tag, der den Austausch zwischen Portugal und Deutschland noch einmal besonders gestärkt hat.
(Text: Emilia 10b)
Die Woche mit unseren portugiesischen Gästen war für uns alle eine ganz besondere Erfahrung. In den gemeinsamen Tagen haben wir nicht nur viele spannende Orte besucht, neue Dinge gelernt und kreative Projekte umgesetzt, sondern vor allem viele neue Freundschaften geschlossen. Durch Aktivitäten in der Schule, Ausflüge nach Köln und Paderborn sowie gemeinsame Abende in den Gastfamilien konnten wir viel über die Kultur, den Alltag und die Perspektiven unserer Austauschpartner*innen erfahren.
Der Austausch hat uns gezeigt, wie wichtig internationale Begegnungen sind. Obwohl wir aus unterschiedlichen Ländern kommen, haben wir schnell gemerkt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Gleichzeitig konnten wir voneinander lernen und unseren Horizont erweitern.
Am Ende fiel der Abschied natürlich nicht leicht und einige Tränen kullerten, aber wir nehmen viele schöne Erinnerungen, neue Erfahrungen und wertvolle Kontakte mit. Wir hoffen sehr, dass die Freundschaften aus dieser Woche auch in Zukunft bestehen bleiben und dass wir uns vielleicht irgendwann wiedersehen.
Ein großes Dankeschön geht an alle Lehrkräfte, Organisatoren und Gastfamilien, die diese besondere Woche möglich gemacht haben.